Unter der Annahme, dass, es gäbe keine sozialen Netzwerke im Web mehr. Wären wir dann glücklicher? Gäbe es weniger Verschwörungstheorien? Und wäre Donald Trump ohne Social Media Präsident geworden? Sie verbreiten Hass und Falschmeldungen, machen unglücklich und fressen viel Zeit. So lauten weit verbreitete Vorwürfe gegen soziale Netzwerke im World wide web. Andererseits verschaffen Facebook, Twitter und Instagram Menschen Gehör, die sonst wenig Raum bekommen und helfen dabei, Verbindung zu Freunden und Familie zu halten. Was wäre, wenn's solche World wide web 2.0-Plattformen nicht länger geben würde? Gäbe es dann weniger Verschwörungstheorien und wären wir dann glücklicher? Würde es dann weltweit schnell organisierte Protestwellen, wie beispielsweise gegen Rassismus, nicht mehr geben? Die Korrespondenten Sophie von welcher Tann und Marcel Heberlein aus dem ARD Hauptstadtstudio in Berlin gehen diesen Fragen im Zukunfts-Podcast der tagesschau nach und suchen Antworten. Sie sprechen neben anderen die Buchautorin Nena Schink, die ihren Social-Media-Konsum drastisch reduziert hat, über ihre Erfahrungen. Wäre Trump ohne Mitmachnetz Präsident gworden?
Der Followerkauf ist die bekannteste Schummelei auf Instagram. Hier wählt der Interessent bei einem Anbieter aus verschiedenen Followerpaketen. Diese fangen von Haus aus bei one hundred Followern und gehen bis zu 10.000 und mehr. Die Preise beginnen ab 4 Euro und erreichen bis zu über a hundred Euro nach Paket. Geliefert bekommen die Käufer damit internationale Follower, meist aus dem asiatischen oder südamerikanischen Raum. Wer deutsche Follower möchte, um damit glaubhafter zu wirken, muss viel mehr investieren. Potenzielle Werbepartner scannen Ihren Account oft mit Marketingprogrammen, die die Herkunft der Follower analysieren. Viele internationale Abonnenten sind dann ein Indiz, dass nachgeholfen wurde und gefährden den Werbedeal. Deshalb kosten 500 deutsche Abonnenten svw. 5000 internationale. Die neuen Supporters werden je nach Menge und Anbieter schrittweise ab Bestellung geliefert. Der ganze Vorgang dauert zwischen Zeit und mehreren Wochen. Wenn Sie Ihrem Account einen kleinen Schub geben möchten, ist der Followerkauf eine einfache Methode zum günstigen Preis. Trotzdem ist hier Vorsicht geboten, denn wenn die Trickserei zu offensichtlich ist und auffällt, sinkt Ihr Ansehen bei anderen Instagram-Nutzern extrem. Als potenzielle Abonnenten scheiden diese dann zu Beginn aus. Eine weitere Methode ist der Einsatz von Bots. Diese Hilfsprogramme liken, kommentieren und folgen anderen Accounts automatisch. Sie übernehmen sozusagen den Schritt des Followersammelns - nur viel willkürlicher. Bots entfolgen nach einer Zeit den anderen Accounts auch automatisch wieder. Das stärkt zwar das Verhältnis zwischen Abonnenten und abonnierten Konten, schädigt ihre Neighborhood aber immens. Viele Bots beginnen nach einer gewissen Zeit auch damit, Ihren Freunden und anderen Accounts, die sie gerne abonniert haben, zu entfolgen.
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Facebook hat nach eigenen Angaben Desinformationskampagnen aus Russland und dem Iran gestoppt. Auffallend 650 Seiten, Gruppen und Konten seien gelöscht worden. Auch Twitter ging gegen Propaganda vor. Laut Facebook kam es auf Konten und Seiten, die mit dem Iran in Zusammenhang stehen sollen, zu "koordiniertem, nicht authentischem Verhalten". Facebook geht weiter gegen Propaganda auf seiner Plattform vor: über die Maßen 650 Seiten, Gruppen und Konten seien als "Netzwerke zur Irreführung von Menschen" identifiziert und entfernt worden, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Damit seien Desinformationskampagnen aus Russland und dem Iran gestoppt worden. Die Maßnahme war demnach Teil des Kampfes gegen sogenannte Fake Information vor den anstehenden Kongresswahlen in den United states of america und Wahlen andernorts. Die US-Strafverfolgungsbehörden seien eingeschaltet worden. Auch Twitter geht gegen verdächtige Aktivitä10 vor und blockierte furchtbar 200 Accounts, die nach Unternehmensangaben politische Interessen des Irans verfolgten. Twitter zufolge sollten mit den Seiten Manipulationen koordiniert werden. Einem internen Fb-Blogeintrag zufolge zielten die Desinformationskampagnen auf die Öffentlichkeit in den United states, Lateinamerika, Großbritannien und dem Nahen Osten ab. Es habe sich um unterschiedliche Kampagnen gehandelt, eine Verbindung zwischen den aus Russland und dem Iran ausgehenden Kampagnen sei nicht hergestellt worden.
Sie geht der Frage nach, ob die Übernahmen von der Social-Media-Unternehmen Instagram und Whatsapp den Wettbewerb behindert haben. Daneben haben sich mehrere US-Bundesstaaten zusammengetan, um mögliche Klagen wegen Wettbewerbsverstößen gegen Google und Facebook vorzubereiten. Im Drop von Google, hier hat Texas die Federführung, könnte es im Herbst zur Anklage kommen, nicht viel länger dürfte es bei Fb dauern, Manege frei der Staat Millionenstadt federführend. Die Macht der Konzerne ist den Behörden bereits ewig ein dorn im auge. Besonders bei Google und Facebook hat sich eine marktbeherrschende stellung in gleich mehreren Bereichen entwickelt. Google steht für 90 Prozent der Internet-Suchanfragen und 41 Prozent des On the net-Werbemarktes. Bei Facebook liegen weitere 30 Prozent des Web-Werbemarktes, dazu dominiert das Unternehmen den Bereich der sozialen Medien mit einem Anteil von 59 Prozent. Wohl nicht zuletzt aus diesem Grund hat es Facebook-Chef Mark Zuckerberg in den vergangenen Wochen vorgezogen, gegenüber US-Präsident Donald Trump nach dessen Äußerungen zu den antirassistischen Demonstrationen in den United states nicht auf Konfrontation zu gehen. Im https://myinstar.com November stehen schließlich US-Präsidentschaftswahlen an. Die High-Tech-Konzerne dürften denn auch bemüht sein, in den kommenden Monaten auf An der zeit sein zu spielen und eine mögliche neue Konstellation im Weißen Haus abzuwarten.